Stimmen-Rechner: wie viele fehlen
Du siehst bei einem laufenden Voting einen Zwischenstand, kennst dein eigenes Ziel und fragst dich, wie viele Stimmen tatsächlich noch fehlen und ob das in der verbleibenden Zeit realistisch aufzuholen ist. Von Hand lässt sich das schnell verrechnen, wird aber unübersichtlich, sobald noch ein tägliches Wiederholungslimit oder ein festes Enddatum dazukommt.
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Der stimmen rechner nimmt genau diese Rechnung ab: Eingegeben werden der bekannte Zwischenstand, das eigene Ziel und die verbleibende Zeit bis zum Ende des Abstimmungsfensters, ausgegeben wird die rechnerische Differenz und, sofern eine Wiederholung erlaubt ist, die maximal mögliche eigene Stimmenzahl bis zum Fristende.
Optional lässt sich zusätzlich eine realistisch erwartete Zahl neuer Stimmen pro Tag eintragen. Wird dieses Feld ausgefüllt, zeigt der stimmen rechner zusätzlich, an welchem Tag die eigene Zielmarke bei diesem angenommenen Tempo rechnerisch erreicht würde, ohne dass diese Zahl selbst eine Vorhersage über das tatsächliche Verhalten anderer Teilnehmender wäre.
Was in die Rechnung eingeht
Grundlage ist immer ein bereits veröffentlichter oder selbst eingegebener Zwischenstand, keine Schätzung durch das Tool selbst. Der Rechner erfindet keine Zahl, die nirgends öffentlich zu finden ist, sondern verarbeitet nur das, was die Nutzerin oder der Nutzer selbst einträgt, etwa aus einer sichtbaren Anzeige auf der Wettbewerbsseite.
Ist im zugehörigen Registereintrag ein Wiederholungsfenster dokumentiert, etwa eine Stimme pro Tag und Konto, berücksichtigt der Rechner diese Grenze bei der Berechnung der maximal möglichen eigenen Stimmenzahl bis zum Ende der Frist. Ohne ein bekanntes Wiederholungslimit geht der Rechner von einer einmaligen Stimme aus, wie es in vielen Formaten der Standard ist.
Das Feld für die realistisch erwartete tägliche Stimmenzahl bleibt bewusst leer, solange nichts eingetragen wird, und beeinflusst die übrige Berechnung in diesem Fall nicht. Erst ein eingetragener Wert lässt den Rechner zusätzlich ausgeben, an welchem Tag die eigene Zielmarke bei gleichbleibendem Tempo rechnerisch erreicht wäre.
Alle vier Eingabefelder, der eigene Zwischenstand, der Zwischenstand der Spitze, die verbleibenden Tage und die optionale tägliche Rate, lassen sich jederzeit erneut ändern, ohne dass zuvor gespeicherte Werte irgendwo aufbewahrt würden. Jede neue Eingabe ersetzt die vorherige Berechnung vollständig und unabhängig von allen vorangegangenen Versuchen.
Der Rechner selbst führt keine eigene Verbindung zu einer Wettbewerbsseite oder einem Voting-Anbieter, weder um einen Zwischenstand abzurufen noch um ein Ergebnis irgendwo zu übermitteln. Die gesamte Berechnung läuft ausschließlich lokal im eigenen Browser ab, ohne dass eingegebene Zahlen an einen Server dieser Seite gesendet würden.
Ergibt die Rechnung keine ganze Zahl an nötigen Stimmen pro Tag, rundet der Rechner grundsätzlich auf, nie ab, weil eine angebrochene Stimme in der Praxis keinen Sinn ergibt. Ein rechnerischer Bedarf von beispielsweise viereinhalb Stimmen pro Tag erscheint deshalb in der Ausgabe als fünf.
Um nicht nur gleichzuziehen, sondern die Spitze tatsächlich zu überholen, addiert der Rechner zum ermittelten Rückstand rechnerisch eine zusätzliche Stimme, bevor er daraus das nötige Tagestempo ableitet. Diese eine zusätzliche Stimme unterscheidet die Zeile zum Überholen von der Zeile zum bloßen Gleichziehen.
Fehlt eine der drei Pflichtangaben, der eigene Stand, der Stand der Spitze oder die verbleibenden Tage, verweigert der Rechner jede Berechnung und fordert stattdessen dazu auf, die fehlende Angabe zu ergänzen. Erst wenn alle drei Felder ausgefüllt sind, erscheint überhaupt eine Ausgabe.
Wird bei den verbleibenden Tagen eine Null oder eine negative Zahl eingetragen, verweigert der Rechner ebenfalls jede Berechnung eines Tagestempos und weist stattdessen darauf hin, dass sich bei weniger als einem verbleibenden Tag kein sinnvolles Tempo mehr ermitteln lässt.
Nach der ersten abgeschlossenen Berechnung aktualisiert sich die Ausgabe automatisch bei jeder weiteren Änderung eines der Eingabefelder, ohne dass der Button für die Berechnung erneut angeklickt werden müsste. Vor dieser allerersten Berechnung geschieht das nicht, hier muss der Button einmal betätigt werden.
Was der Rechner nicht behauptet
Das Ergebnis ist eine reine rechnerische Möglichkeit, keine Prognose über das tatsächliche Verhalten anderer Teilnehmender. Der Rechner geht nicht davon aus, dass die Konkurrenz stillhält, während die eigene Stimmenzahl steigt, und trifft keine Aussage darüber, wie sich ein Zwischenstand bis zum Fristende voraussichtlich entwickelt.
Ebenso wenig prüft der Rechner, ob die eingegebene, maximal mögliche Stimmenzahl mit den tatsächlichen Teilnahmebedingungen eines bestimmten Wettbewerbs übereinstimmt, wenn dazu kein Registereintrag vorliegt. In diesem Fall beruht die Rechnung allein auf den Angaben, die selbst eingetragen wurden.
Wird ein Wiederholungsfenster aus dem Register in die Berechnung einbezogen, geht der Rechner von der dort dokumentierten Grenze für die gesamte verbleibende Zeit aus, ohne eine mögliche Änderung dieser Regel während der laufenden Frist zu berücksichtigen. Ändert ein Veranstalter die Regel nachträglich, spiegelt eine bereits ausgeführte Berechnung diese Änderung nicht automatisch wider.
Eine eingetragene realistisch erwartete tägliche Stimmenzahl wird für die gesamte restliche Zeitspanne gleichbleibend angenommen, nicht steigend oder fallend. Wer erwartet, dass die eigene Unterstützung zum Ende der Frist hin zunimmt oder abnimmt, muss diese Erwartung selbst in einen neuen, angepassten Wert übersetzen und die Berechnung entsprechend erneut ausführen.
Bei der zusätzlichen Zeile zum eingetragenen Tagestempo weist der Rechner ausdrücklich als Annahme aus, dass die Stimmenzahl der Spitze für diese eine Zeile unverändert bleibt. Bewegt sich die Spitze in Wirklichkeit weiter, verschiebt sich das tatsächliche Ergebnis entsprechend, ohne dass der Rechner das nachträglich in dieselbe Ausgabe einrechnet.
Unabhängig vom errechneten Ergebnis zeigt der Rechner am Ende jeder Berechnung denselben Hinweis, dass die Zulässigkeit des ermittelten Tempos von der jeweiligen Zählregel des Wettbewerbs abhängt, etwa ob eine Stimme pro Konto, pro Tag oder pro IP-Adresse gilt. Dieser feste Hinweis ersetzt nicht den Blick in die tatsächlichen Teilnahmebedingungen des jeweiligen Wettbewerbs.
Wo eine reine Rechnung an ihre Grenze stößt
Ändert sich der tatsächliche Zwischenstand eines Wettbewerbs laufend, weil auch andere Teilnehmende aktiv abstimmen, bildet der Rechner immer nur eine Momentaufnahme ab, keine sich selbst aktualisierende Vorhersage. Ein neu eingegebener Zwischenstand ersetzt das vorherige Ergebnis vollständig, ändert aber nichts daran, dass sich die Ausgangslage seit der letzten Eingabe bereits wieder verschoben haben kann.
Wie zuverlässig eine eingegebene realistisch erwartete tägliche Stimmenzahl tatsächlich ist, kann der Rechner selbst nicht einschätzen, er übernimmt sie unverändert als Annahme. Beruht dieser Wert auf einer zu optimistischen Schätzung, überträgt sich diese Verzerrung unmittelbar auf das ausgegebene Datum der rechnerischen Zielerreichung.
Trägt jemand für den eigenen Stand oder den Stand der Spitze eine Dezimalzahl ein, verarbeitet der Rechner nur den ganzzahligen Teil davon, eine eingegebene Nachkommastelle geht in der Berechnung verloren. Der Rechner meldet diesen Fall nicht gesondert zurück, sondern rechnet stillschweigend mit der abgeschnittenen ganzen Zahl weiter.
Auch eine negative Eingabe beim eigenen Stand oder beim Stand der Spitze weist der Rechner nicht gesondert zurück, er rechnet in diesem Fall einfach mit der eingegebenen negativen Zahl weiter. Ein sinnvolles Ergebnis liefert die Berechnung dabei nur, wenn beide Werte tatsächlich echte, nicht negative Zwischenstände abbilden.
Fast jeder deutsche Wettbewerb verbietet in den Teilnahmebedingungen gekaufte, künstlich erzeugte und automatisierte Stimmen. Veranstalter können solche Stimmen für ungültig erklären, Teilnehmer ausschließen und bereits zugesprochene Gewinne aberkennen. Ein offener Aufruf an das eigene Publikum, regulär abzustimmen, ist dagegen bei den meisten Organisatoren ausdrücklich erlaubt. Lesen Sie die Bedingungen, bevor Sie handeln.
Abstimmungssysteme prüfen Doppelabstimmungen über Konten, E-Mail-Adressen, Geräte und IP-Adressen. Wer sein Publikum offen zum Abstimmen aufruft, erzeugt genau das Muster, das diese Systeme erwarten: echte Konten, verschiedene Geräte, Stimmen verteilt über den Zeitraum. Massenhafte Stimmen aus einer Quelle fallen dagegen auf und werden häufig gar nicht erst gewertet.
Bei Wahlen und Abstimmungen in einer Volksvertretung ist der Kauf oder Verkauf einer Stimme strafbar. Solche Abstimmungen lehnen wir grundsätzlich ab. Bei privaten Gewinnspielen, Leserwahlen und Publikumspreisen entscheidet der Veranstalter über die Regeln; er muss die Teilnahmebedingungen klar und eindeutig angeben und kann Verstöße sanktionieren.
Wir verkaufen nichts und garantieren daher kein Ergebnis. Diese Seite dokumentiert, wie Abstimmungen funktionieren. Kein Anbieter kann verhindern, dass ein Veranstalter Stimmen verwirft oder einen Teilnehmer disqualifiziert. Wenn ein Wettbewerb gekaufte Stimmen ausschließt, ist die Teilnahme verloren, und dagegen gibt es keinen Schutz.
deutscher-engagementpreis.de psd-nachbarschaftspreis.de landwirtschaft-verstehen.at
Fragen
Nein. Der aktuelle Zwischenstand muss selbst eingegeben werden, meist abgelesen von der sichtbaren Anzeige auf der jeweiligen Wettbewerbsseite. Der Rechner ruft keine Daten automatisch von dort ab.
Wenn dieses Limit im zugehörigen Registereintrag dokumentiert ist, ja. Ohne eine bekannte Angabe dazu geht die Berechnung von einer einmaligen Stimme pro Person aus.
Nein. Er berechnet nur die rechnerische Differenz zum eingegebenen Ziel, ohne eine Annahme darüber zu treffen, wie sich die Stimmen anderer Teilnehmender bis zum Fristende entwickeln.
Der Rechner nutzt dann ausschließlich die selbst eingegebenen Werte für Zwischenstand, Ziel und Wiederholungsfenster, ohne diese gegen einen dokumentierten Eintrag zu prüfen.
Nein. Jede neue Eingabe ersetzt die vorherige Berechnung vollständig, gespeichert wird nichts, weder im Rechner selbst noch auf einem Server dieser Seite.
Nur, wenn zusätzlich eine realistisch erwartete tägliche Stimmenzahl eingetragen wird. Ohne diese Angabe gibt der Rechner lediglich die aktuelle rechnerische Differenz aus, kein Datum.
Auf. Ergibt die Rechnung keine ganze Zahl, zeigt der Rechner immer die nächsthöhere ganze Zahl an, weil eine angebrochene Stimme pro Tag in der Praxis ohnehin keinen Sinn ergibt.
Nein. Sobald einmal eine Ausgabe erschienen ist, aktualisiert sich das Ergebnis bei jeder weiteren Änderung eines Feldes automatisch, ohne erneuten Klick.
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